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Maltechnik

Die Freskomalerei ist eine Form von Wandmalerei.

Dabei werden kalkechte Farbpigmente in Wasser anger?hrt und auf den frischen (ital.: al fresco, affresco „ins Frische“), also noch feuchten Kalkputz aufgetragen. Beim Prozess des Festwerdens (Carbonatisierung) entsteht – zusammen mit den eingearbeiteten Farbpigmenten – eine farbige homogene Kalkputzschicht. Diese verbindet sich sehr stabil mit der Unterschicht. Auf der Oberfl?che bildet sich eine d?nne Schutzschicht oder Sinterhaut, die das Fresko "versiegelt" und ihm einen seidigen Glanz – sein entscheidendes Erkennungsmerkmal – verleiht.

 Die Technik der Freskomalerei ist sehr aufwendig. Einzelne Motive des Gesamtfreskos m?ssen jeweils innerhalb eines Tages entstehen, beim so genannten Tagwerk (giornata). Der neue Putz wird ganz vorsichtig bis an den bereits eingef?rbten Putz des Vortages gef?gt, um das bisher geschaffene Werk nicht zu zerst?ren. Weil die Farbe in die Kalkputzschicht eingebunden wird, gibt es f?r den Freskenmaler keine M?glichkeit der Korrektur.

Daf?r kann im Unterschied zur Seccomalerei (Wandmalerei auf der trockenen Wand) die Farbe beim Fresko nicht abbl?ttern. So bleiben Fresken f?r Jahrhunderte erhalten.